Was Sie noch wissen wollten?

 

 

 

 

Therapeutische Angebote:

Menschliches Leben ist in all seinen Phasen mit vielfältigen Krisen und Entwicklungen verbunden. Leben in der Familie bedeutet für alle Beteiligten immer wieder Veränderungen. Für ein Kind kann dies die Geburt eines Geschwisterkindes, die Einschulung oder ein Umzug der Familie sein; für Jugendliche die Entwicklung einer beruflichen Perspektive und die Ablösung vom Elternhaus; für ein Paar die Geburt eines Kindes oder der Auszug der erwachsenen Kinder. Die meisten dieser Aufgaben werden erfolgreich bewältigt. Kommen jedoch weitere Schwierigkeiten und Konflikte hinzu, wie wirtschaftliche Probleme, Arbeitslosigkeit, Verlust eines geliebten Menschen, Krankheit, Beziehungskonflikte und belastende Lebenserfahrungen, stoßen Viele an ihre Grenzen, diese allein zu bewältigen.

Mein Schwerpunkt in der systemischen Therapie:

 

Meine Praxis systemische Therapie ist an Beziehungsprozessen von Personen interessiert, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt, und daher auch für Veränderungs- und Lösungsprozesse bedeutsam sind. Dazu gehören nicht unbedingt nur enge Familien-mitglieder, auch andere Personen oder Institutionen können von Bedeutung sein. Die Veränderung der bestehenden Situationen geschieht auch durch die Verknüpfung mit Erfahrungen aus den Herkunftsfamilien und dem Hinterfragen von "geerbten" Lebensregeln und Verhaltensmustern.

Die systemische Therapie hilft Ihnen, Lösungen für psychische Probleme und die zugrunde liegenden Emotionen zu erarbeiten und umzusetzen. Für diese Lösungen ist es notwendig, dass Sie sich entsprechend verändern werden. Ohne persönliche Veränderung wird es keine Lösung geben. Ich prüfe zwar zunächst, ob sich eine äußere Situation ändern lässt. In den meisten Fällen aber, vor allem wenn es um andere Menschen geht, ist es nicht unter Ihrer Kontrolle, außerhalb von Ihnen selbst eine Änderung zu bewirken.

Somit ist dann nur die eigene Veränderung möglich. Dies ist meistens schwierig und erfordert einen hohen Einsatz. Wenn Sie diesen Weg der per-sönlichen Veränderung gehen, kommt es zu erwünschten und unerwünschten Wirkungen. Die erwünschten Wirkungen entsprechen den Therapie-zielen, die wir gemeinsam zu Beginn der Therapie vereinbaren und im Therapieverlauf aktualisieren werden.

Gerade in der Arbeit mit Paaren lassen sich mit Hilfe systemischer Modelle und Vorgehensweisen lang eingeschliffene Verhaltens- und Erwartungs-zirkeln unterbrechen, so dass neue Ideen und Sichtweisen wieder Eingang finden und der oft von beiden verwünschte Teufelskreis von Beschuldi-gungen und Rechtfertigungen endlich verlassen werden kann. Meine Arbeit orientiert sich im Detail an der gegenwärtigen Situation und oft an der Frage, ob es in den gewünschten Gesprächen eher um die Realisierung von Trennung oder um ein verändertes Miteinander geht.

 

Drei Kernelemente der Gesprächstherapie

nach Rogers

 

Die drei tragenden Säulen der Gesprächstherapie nach Rogers lauten Empathie, unbedingte Wertschätzung und Akzeptanz des Klienten sowie Selbstkongruenz des Therapeuten. Empathisches Widerspiegeln bildet die eigentliche Therapie-Arbeit, ohne Wertschätzung und Selbstkongruenz bleibt sie aber wirkungslos.

 

Empathie, einfühlendes Verstehen

Beim eigentlichen Arbeitsstiel der Gesprächstherapie sind aufmerksames Zuhören und innerliches Einlassen gefragt. So nehme ich erspürend die inneren Aspekte des Problems beim Klienten wahr. Ich nehme wahr, was der Klient inhaltlich sagt, aber auch wie er es sagt, durch Stimme und Körpersprache

Folglich kann ich im zweiten Schritt die dem Klienten unbewussten Gefühle, Überzeugungen und Konflikte bewusst und fachgerecht, zurückgeben, widerspiegeln. Zum Beispiel durch Fragen. Was der Klient inhaltlich mitgeteilt hat, wird ebenfalls in Worte gefasst und zurückgegeben, sinngemäß in eigenen Worten.

Das auf Bildern fast immer gezeigte Mitschreiben spielt keine große Rolle. Meine Aufmerksamkeit gilt fast ausschließlich dem Klienten, was er wie sagt, Körpersprache usw.

 

Unbedingte Wertschätzung und Akzeptanz

„Unbedingt“ heißt „ohne Vorbedingungen“: Ich spiegele einfühlsam wieder, unabhängig davon, welche Schwächen und Fehler der Klient mitteilt und welche eigenen Meinungen und Empfindungen er selbst dazu hat. Die unbedingte Wertschätzung erzeugt eine warme Atmosphäre für die Psychotherapie. Ohne sie funktioniert das einfühlsame Widerspiegeln nicht. Zum einen, weil wenig Motivation und Bereitschaft zum Einfühlen in die innere Problemwelt des Klienten besteht. Zum anderen, weil unbewusste Bewertungen mit im Spiel wären.

 

Selbstkongruenz des Therapeuten

In meinem Reden, Denken und Handeln bin ich echt und authentisch. Mein Verhalten drückt wahrheitsgemäß Ihr Inneres aus. Es spielt keine Rolle und ich trage keine Maske. Ich verstecke mich nicht hinter einer Professoren-Brille. Solange es der Gesprächstherapie dienlich ist, darf ich sogar eigene Gefühle ausdrücken, darf ich mich als Mensch zeigen. Selbstkongruenz und unbedingte Wertschätzung sind als von mir stetig anzustrebende Ideal-Ziele zu verstehen. Kein Gesprächstherapeut kann darin perfekt sein und muss es auch nicht.

 

   In meiner therapeutischen Praxis

  • baue ich auf die Einsichtsfähigkeit des Klienten,
  • versuche ich einen Veränderungswillen durch rationales Argumentieren zu unterstützen,
  • werden die Eigenverantwortung und die Befähigung zu einer eigenständigen Problemlösung gefördert,
  • biete ich Methoden zur Regulierung des eigenen Erregungszustandes an,
  • arbeite ich mit Achtsamkeitsübungen

Das Leben beschert uns manchmal Krisen und Probleme, zu denen wir keine Lösung zu finden glauben. Haben Sie das Gefühl, sich im Kreis zu drehen? Erdrückt Sie Kummer, Sorgen und Depressionen?

Mein  Ansatz,  begründet  aus der  systemischen Therapie, ergänzt durch  Methoden wie, systemische  Kulturaufstellungen  und freie systemische Auf-stellungen, die Arbeit mit dem inneren Kind, Mehrgenerationenberatung, Genogrammarbeit, Tetralemmaaufstellung, und vieles mehr, geben mir die Grundlage und Ihnen die Sicherheit, dass ich Ihnen eine verantwortungsvolle Beratung und Therapie gewährleiste. Gemeinsam  begeben wir uns auf verschiedene Wege, auf der Suche nach einer Lösung ihrer Probleme und für Sie ein persönlich definiertes Ziel.

 

Mein Ziel in einem therapeutischen Kontext ist ein Perspektivenwechsel:

 

Zur Verbesserung Ihrer persönlichen Zufriedenheit und Lebensqualität sowie das gemeinsame Auffinden von Lösungen aus schweren Lebenssituationen hinein in die Lebensfreude!

 

Ein Perspektivenwechsel z.B. kann durch unterschiedliche Angebote erfolgen:

  •   Beratung mit unterschiedlichen Gesprächsmethoden, z.B. Gesprächstherapie nach Rogers, zirkuläre Fragetechniken.
  •   Durch Techniken und Zusammenfassungen der Informationen.
  •   Die Techniken sind systemische Interviewen, systemische Strukturaufstellungen, freie
  •   Aufstellungen und freie  Organisationsaufstellungen.
  •   System- und Strukturdiagnose und psychodynamische Befunde.
  •   Autosuggesionsverfahren (autogenen Training).
  •   das Auffinden bisher nicht gesehener Beziehungsmöglichkeiten und Fähigkeiten.
  •   Durch systemische Diagnostik werden konsequenter u. systematischer als in anderen Behandlungsformen Probleme und Symptome                    unter dem Blickwinkel der Ressourcen- und Lösungsorientierung exploriert und reflektiert.
  •   Mehrgenerationenperspektive und die Beratung von Familienkonstellationen mit Genogrammen.

 Ich kann Ihnen Helfen!

 

Neben den klassischen psychischen Störungen wie depressiven Erkrankungen, Burn-Out und Phobien, Schlaf- und Essstörungen etc. liegen die Kernkompetenzen meiner Arbeit in der Behandlung von

 

  •  zwanghafte Verhaltensweisen und Zwangserkrankungen
  • Anpassungs- und Belastungsreaktionen, Burn-Out, Stress
  • Konzentrationsschwächen und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Wahrnehmungsschwächen und Persönlichkeitsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen
  • Schwächen und Störungen von Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Leistungsschwächen und Arbeitsstörungen
  • wiederkehrende interaktionelle Schwierigkeiten in Beziehungen wie Ehe/Partnerschaft, am Arbeitsplatz, im Freundeskreis usw.
  • sexuelle Symtome und symtombelastende Störungen
  • körperliche Erkrankungen, die durch seelische Faktoren ausgelöst und aufrecht gehalten werden. 

Warum ist professionelle Hilfe sinnvoll

 

Immer wieder erleben wir Situationen, die uns an unsere Grenzen bringen.
Oft gelingt es uns, Schwierigkeiten aus eigenen Kräften oder mit Hilfe von Freund/innen oder Familienmitgliedern zu bewältigen. Aber wenn mehrere Belastungen zusammenkommen, können jedem Menschen die Probleme zeitweilig über den Kopf wachsen. In solchen Zeiten ist es vernünftig, sich professionelle Hilfe zu holen. Um von professioneller Hilfe profitieren zu können, müssen Sie sich nicht „psychisch krank“ fühlen. Sie können sich leidvolle Erfahrungen ersparen, wenn Sie sich Hilfe holen, bevor sich eine manifeste psychische Krankheit entwickelt. Gerade der systemische Ansatz zeigt Möglichkeiten auf, wie Sie in belasteten Zeiten Ihre psychische Gesundheit erhalten oder wieder gewinnen können.

 

Der Unterschied zwischen Ängsten und Phobien

Angst ist ein unangenehmes Gefühl, das mit bestimmten kognitiven und körperlichen Begleiterscheinungen einhergeht. Zu den kognitiven Erscheinun-gen zählen die Erwartungen einer Gefahr, die Erkenntnis des Ausgeliefertseins oder eine Desorientierung, die eintreten kann, wenn klare Hinweisreize

fehlen oder eine Situation mehrdeutig ist. Zu den körperlichen Erscheinungen zählen Schwitzen, Zittern, Pulsbeschleunigung, Mundtrockenheit oder Harndrang. Auf der Handlungsebene begünstigt Angst eine der drei evolutionär angelegten Grundreaktionen: Flucht, Angriff oder Totstellen. Wenn diese Reaktionen in der aktuellen Situation nicht möglich sind, stellen sich Gefühle wie Hilflosigkeit, Machtlosigkeit oder Ausgeliefertsein ein.

Ängstlichkeit ist als habituelle Bereitschaft zu verstehen, Situationen und Objekte als bedrohlich wahrzunehmen („trait anxiety“); bei hoher Ängstlich-keit tritt diese Wahrnehmung sehr häufig und in vielen verschiedenen Situationen auf. Dem gegenüber entstehen manche Ängste nur in ganz be- stimmten Situationen bzw. treten nur in der gedanklichen oder physischen Konfrontation mit bestimmten Objekten oder Personen auf („state anxiety“)

und nehmen damit den Charakter einer Furcht an.

 

Bei einer Phobie handelt es sich um eine besonders intensive Furcht, deren Hauptmerkmal in einer starken Vermeidungstendenz besteht. Dabei werden die negativen Konsequenzen, die aus einer Begegnung mit dem Gegenstand der Furcht entstehen, meist überschätzt.

Phobien werden zum einen dadurch – und nicht selten lebenslang – aufrechterhalten, dass man sich dem gefürchteten Objekt nicht aussetzt (und dadurch keine Chance hat, die Überschätzung negativer Konsequenzen zu erkennen) und zum anderen dadurch, dass die Meidung zu einem positiven Befinden führt („negative Verstärkung“).

Ängste können entstehen, ohne dass der Betroffene etwas über deren Herkunft oder die Gründe ihres Verschwindens weiß, während bei der Furcht und Phobie eine relativ genaue Vorstellung von dem Objekt vorliegt. Im Falle der Phobie ist sich der Betroffene zumeist auch der Unange-messenheit seiner Einschätzung bewusst, kann seine Furchtreaktion jedoch nicht kontrollieren.

 

Psychologische Hilfe bei psychischen Problemen

Viele Menschen haben noch Vorurteile, wenn sie über psychologische Probleme oder Beziehungsprobleme sprechen. Aber manch Einer hat vielleicht doch das Bedürfnis mit einem qualifizierten Experten zu sprechen um psychologische Hilfe zu erhalten. Psychologische Beratung soll Ängste abbauen und die Motivation zum Aufsuchen von Lösungen und weiterer Hilfe aufbauen. Vielleicht kann aber die Information über die Ursachen, Merkmale (Symptome) und Behandlungsmöglichkeiten, Angst und Vorbehalte gegen eine Therapie abbauen und Sie dazu ermuntern, sich an meine systemische Familientherapie zu wenden. Nur Mut!

Was gehört zur positiven Entfaltung?

Positives Denken und Fühlen ist zu einem Schlagwort unserer Zeit geworden. Dennoch wird es oft belächelt, weil es mit einem "Rosarotem Brillen" - Denken verwechselt wird! Die wenigsten wissen, was sich hinter dem Begriff verbirgt und erkennen nicht, dass positives Denken immer mehr zur Grundlage einer erfolgreichen Lebensführung wird und eine praktische Lebenshilfe für Beruf und Privatleben darstellt! Außerdem verbessert es die Lebensqualität erheblich!

Positives Denken

Positives Denken ist ein ganzheitliches Denken mit entsprechenden Gefühlen, ein konstruktives, aufbauendes, lebensbejahendes und verantwortungs-volles Denken und Handeln. Es ist zugleich ein gläubiges und sanftes Denken. Beim positiven Denken gilt es außerdem das geistige Gesetz zu beach-ten, es heißt:

 

Positives Denken heißt, die Fähigkeiten des Unterbewußtsein positiv zu nutzen, um zu einer Lebensqualität zu kommen, die nach außen sich widerspiegelt, die Sie innerlich empfinden im Denken und Fühlen! 

 

Vorteile des positiven Denkens:

Sie  haben  mehr Spaß am Leben, weil Ihnen bewusst ist, dass Sie all diese Fähigkeiten besitzen, die Sie für Ihre freie Lebensgestaltung brauchen. Sie fühlen sich nicht ausgeliefert, sondern wissen, dass Sie etwas tun können, um zu jeder Zeit Ihre Situation zu ändern. Dies basiert auf Freiwilligkeit!

  • Sie erkennen, dass Sie einzigartig sind!
  • Sie können andere so annehmen, wie Sie sie wahrnehmen, ohne die charakterlichen Eigenschaften zu bewerten oder die Gewohnheiten ändern zu müssen. So kommt es zu mehr Nähe, Offenheit und Harmonie!
  • Sie drücken verbal aus, was Sie wollen - im Denken, Sprechen und Fühlen meinen Sie das, was Sie wahrnehmen. Sie leben dadurch positiv Ihre Bedürfnisse aus!
  • Sie entscheiden sich bewusst für eine optimistische Lebenseinstellung!
  • Sie interessieren sich für solche Menschen, die Sie umgeben und werden dadurch selbst interessant!
  • Sie sind zuversichtlich und machen sich daher weniger Sorgen d.h. - Sie fragen nicht nach, warum das alles so ist oder fragen sich -           warum muß das immer mir passieren!

 Ganzheitliches Denken und Fühlen

Wir haben uns von einem Extrem ins andere bewegt. Nun heißt es, mithilfe des positiven Denkens und Fühlens wieder in die eigene Mitte zu kommen, um möglicherweise den gestressten Körper zu entspannen und zur Ruhe verhelfen!

 

Einstellung zu den Dingen ändern

Wir leben in der Welt der Gegensätze, in der Dualität - wie oben so unten; wo Licht ist, ist auch Schatten; wer auf Zehen steht, steht nicht fest und stabil; wer mit gespreizten Beinen geht, kommt nicht voran; wer selber scheinen will, wird nicht erleuchtet; wer sich mit fremden Lorbeeren schmückt, vollbringt nicht Werke; wer sich selber erhöht, wird tief fallen und wer sich selbst erniedrigt wird nicht erhöht. Wer sich selber hervortut, wird nicht erhaben. Was Sie zusammendrücken wollen, das müssen Sie erst richtig sich ausdehnen lassen; was schwach sein soll, muss vorher stark geworden sein; wenn Sie Liebe bekommen wollen, dem müssen Sie auch Liebe geben!

Ich könnte das fortwährend weiterführen, aber dazu etwas mehr, wenn Sie mich kontaktieren!

Erinnern Sie sich, Leben Sie für sich. Denken Sie daran, atmen Sie bewußt.

Bevor Sie reden, höre zu.

Bevor Sie schreiben, überlegen Sie was Sie schreiben.

Bevor Sie antworten, höre zu.

Bevor Sie sterben, lebe.

Bevor Sie etwas tun, beobachte.

Wenn Sie glücklich sein wollen, lassen Sie das Glücksgefühl in Ihnen wachsen.

Achten Sie auf die guten Menschen in Ihrem Umfeld, denn Sie sind einer von ihnen.

Erinnern Sie sich, wenn Sie es am wenigsten erwarten, wird es jemanden geben der

Ihr Leben mit Liebe erfüllt.

Zerstöre niemals Deine Persönlichkeit oder gib sie niemals auf für Menschen, die nur vorübergehend in Dein Leben treten.

 

5 einfache Regeln, für ein zufriedenes Leben:

Hol Dir die Neugierde zurück,

die Du als Kind hattest.

Lass los, was Du nicht ändern kannst.

Sei dankbar für das, was Du hast

und denke nicht fortwährend, was Du nicht hast.

Nimm Dir die Zeit, um auf Dein Herz zu hören,

was es Dir sagt, fühle es.

Umgib Dich mit Menschen, die Dir guttun!

 

Verschiedene Sichtweisen – Perspektiven – Standpunkte

Wir wünschen uns von außen eine Bestätigung, um tief in uns das Gefühl zu befriedigen: "Ich bin liebenswert"

Wir suchen diese emotionale Bestätigung im Außen, weil wir uns für unser eigenes Gefühl versperrt haben!

 

 Verstand und Gefühl

Wenn Sie die Wichtigkeit des ganzheitlichen Denkens und Fühlens für sich erkennen und wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die Leichtigkeit des Seins abhandengekommen ist, dann haben Sie auch im Laufe der Jahre unbewußt eine Blockade vor Ihrem Herzen aufgebaut!

 

Verleugnete Gefühle

Durch positives Denken färben wir auch unsere Emotionen ein. Gefühle sind in uns und sie gehören zu uns, bestimmen uns. Wir können nicht ein Teil in uns ablehnen oder verdrängen und gleichzeitig in Glücklich sein, Harmonie und Ausgeglichenheit leben wollen. Nun heißt es, auch hier in unsere Mitte kommen, indem wir nach und nach lernen, unseren Gefühlen wieder mehr Raum zuzugestehen und Heilung von verletzten Gefühlen zulassen.

 

Resonierende Empfindungen

Dieser Text stammt von meinem Freund und Ausbilder für freie Aufstellungen Olaf Jacobsen.

Sie stammt aus seiner Broschüre über "resonierende Empfindungen"!

Resonierende Empfindungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Empathie, des Einfühlungsvermögens. Alle Menschen erleben sie von Geburt an, die meisten wissen es nur nicht. Um sie bewusst zu erfahren, muss man sie in einem bestimmten Rahmen gezielt ausprobieren. Ohne diese praktische Erfahrung kann man sich die Resonierenden Empfindungen kaum vorstellen.

Sie wurden in den siebziger Jahren in der Familientherapie entdeckt (Virgina Satir, Thea Schönfelder), als man GruppenteilnehmerInnen als StellvertreterInnen für Familienmitglieder zueinander in Beziehung stellte. Die StellvertreterInnen entwickelten in ihren Rollen Gefühle, die den nicht anwesenden Familienmitgliedern entsprachen. Auf diesem Phänomen baute das spätere Familienstellen auf und es wurde von Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd „repräsentierende Wahrnehmung“ genannt. Aus der Psychoanalyse (Sigmund Freud) kennt man das Phänomen seit über hundert Jahren unter der Bezeichnung „Übertragung – Gegenübertragung“.

 

Das sexuelle Begehren des Menschen

Wir Menschen haben von allen Lebewesen das komplexeste sexuelle Motivationssystem. Es speist sich aus genetischen Programmen und den Erfahr-ungen, die das jeweilige Individuum in seinem Leben macht und bringt die komplexeste, nuancierteste und facettenreichste Form der Sexualität auf diesem Planeten hervor.

Folgende sechs Aspekte des sexuellen Begehrens bleiben oft ungeachtet,haben aber sehr viel mit unserem sexuellen Potential und den Schwankungen des Begehrens zu tun:

Ø Das sexuelle Begehren ist Teil des zwischenmenschlichen Kommunikationssystems.

Ø Das sexuelle Begehren ist zum Teil Ausdruck unserer Sehnsucht nach Paarbindung.

Ø Im sexuellen Begehren äußert sich der Drang, über das Medium der Sexualität komplexe Signale und Botschaften auszutauschen.

Ø Das sexuelle Begehren umfasst auch die Intensität und Tiefe unserer inneren Beteiligung an der sexuellen Begegnung.

Ø Sexuelles Begehren wird genährt von Erotik.

Ø Das sexuelle Begehren hängt – wie die sexuelle Befriedigung – teilweise von der jeweiligen Kultur ab.

Das sexuelle Begehren des Menschen ist ein komplexes Phänomen. Auch wenn seine elementarsten Aspekte biologisch fundiert sind, haben die Hor-mone mehr Einfluß, als wir im Allgemeinen annehmen. Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Ausschüttung mancher für die emotionale Bin-dung des Paares wichtigen Hormone dem Sex nicht nur vorausgeht, sondern offenbar auch durch ihn ausgelöst wird. Angesichts dieser Komplexität ist es nicht verwunderlich, dass die Dynamik des Begehrens empfindlich und leicht zu stören ist. 

Betrachten wir nun, um ein umfassenderes Bild des sexuellen Begehrens zu gewinnen, wie es mit anderen Hirnteilen zusammenhängt!

Unser Gehirn besteht im Wesentlichen aus drei Teilen von fortschreitender Komplexi-tät: dem Reptiliengehirn, dem Säugetiergehirn und dem Neo-kortex. Weil wir evolutionsgeschichtliche Vorfahren mit den Reptilien gemeinsam haben, entspricht der primitivste Abschnitt unseres Gehirns in etwa dem Reptiliengehirn (es bildet den hinteren Teil des Gehirns, der auf dem Rückenmark aufsitzt und elementare Funktionen wie Atmung, Verdauung und Ausscheidung steuert). Der nächsten Evolutionsstufe entstammt der große mittlere Abschnitt unseres Gehirns, der als Säugetiergehirn oder Kortex bezeichnet wird. In der weiteren Entwicklung erweiterte sich der Stirnbereich, um Platz zu schaffen für den Neokortex, den neuesten (und menschlich-sten) Teil unseres Gehirns. Diese dreigeteilte Struktur des Gehirns ist der Grund dafür, dass Intimität und sexuelles Begehren bei uns Menschen von derart atemberaubender Komplexität sind.

Unser sexuelles Begehren gründet in allen drei Hirnabschnitten. Die Ausprägung, die das Begehren jeweils annimmt, hängt davon ab, welcher Hirnteil in erster Linie aktiv ist. In der Realität sind alle drei Ebenen stets miteinander vermischt, aber es ist dennoch sinnvoll, zwischen „neokortikalem“, „säugetierhaftem“ und „reptilischem“ Begehren zu unterscheiden. Auf diese Weise können wir eine Trennlinie ziehen zwischen einer Entschei-dung für unseren Partner und Brunft oder Läufigkeit, zwischen phantasievoller Erotik und schematisch ablaufender Paarung, zwischen der Erfahrung liebender Vereinigung und Mechanismen der natürlichen Auslese. Die Aspekte schließen einander nicht aus, sondern sind jeweils unterschiedlich stark akzentuiert.

Differenzierung ermöglicht auch die Art des Begehrens, die die meisten von uns sich wünschen: das neokortikale Begehren, durch das die Sexualität erst zu etwas Persönlichem wird. Wir wollen als der Mensch begehrt (auserwählt) werden, der wir sind und diese Art des Begehrens kann nur von einem Neokortex ausgehen. Der Neokortex bestimmt, mit wem Sie schlafen (oder nicht schlafen),was Sie dabei tun (oder nicht tun), warum Sie es tun (oder nicht tun) und welche Bedeutung das alles für Sie hat – vorausgesetzt, der Neokortex ist tatsächlich der tonangebende Teil Ihres Gehirns. Leider ist dies oft nicht der Fall.

 

weitere Informationen

Info zu Entspannungstechniken


Walther Zantz

Systemischer

Familientherapeut & Beratung und Coaching

Professor-Schloßstein-Str.6

D-76855 Annweiler

06346-971337

Praxis-Therapie.Zantz@live.de